Geschichte
Die Universitätsbildung wurde in Neuseeland 1870 eingeführt und folgt einer dem britischen Universitätssystem ähnlichen Tradition. Die University of New Zealand bestand zunächst aus vier Colleges. Diese vier Colleges (heute die University of Otago, die University of Canterbury, die University of Auckland und die Victoria University Wellington) erhielten 1961 ihren eigenständigen Universitätsstatus, was mit der Auflösung der University of New Zealand einherging.
Bedingt durch den stetig zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften stieg die Zahl der Universitätsstudenten seit den 1960er Jahren rapide an und neue Universitätsgründungen folgten, um diesem Bedarf gerecht zu werden. So erhielten mit der University of Waikato und der Massey University 1964 gleich zwei Hochschulen den Universitätsstatus. 1990 folgte die Lincoln University, die aus einer agrarwissenschaftlichen Schule hervorging. Die einzige technische Universität Neuseelands, die Auckland University of Technology, ist zugleich die jüngste des Landes. Erst im Jahr 2000 wurde ihr Status von einem Institute of Technology in den einer Universität umgewandelt.
Die heute acht - durchgehend öffentlichen - Universitäten Neuseelands sind moderne Bildungseinrichtungen, die an die Bedürfnisse des Landes und einer zunehmend vernetzen Weltgemeinschaft angepasst sind. Sie bieten vielfältige Studienprogramme in allen Fachbereichen an und bereiten ihre Studierenden auf die Anforderungen in Wissenschaft und Forschung, in der Wirtschaft und allen anderen Lebensbereichen vor.