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Raphaela Hageneder
Email: raphaela.h@gmx.at JOINT-Study semester in Australien/Hobart Ein unvergessliches Semester in Australien/Tasmanien/Hobart 2002 Nach einem 24 Stunden Flug über Kuala Lumpur nach Melbourne und weiter dann nach Hobart kommt man an einem Flughafen an, der fast kleiner ist als der Flughafen in Graz. Erschöpft vom Flug schlägt einem dann gleich einmal die unvergleichliche australische Freundlichkeit und Gastfreundschaft ins Gesicht, man wird vom Flughafen mit Plakat und Luftballons abgeholt und (zu jeder Tages- und Nachtzeit) zu seiner Unterkunft gebracht. Am nächsten Tag geht das Programm schon los, damit sich niemand in den ersten Tagen alleine fühlt und schon in der ersten Woche kommt man drauf, dass man schon 20 Leute kennengelernt hat, die einem ans Herz wachsen werden im Laufe des Semesters. Zu Beginn der Uni werden haufenweise BBQs angeboten, alle kostenlos versteht sich, und am wirklichen Uni-beginn veranstaltet die Universität sogar ein Feuerwerk dass die hiesigen in Österreich zu Sylvester weit überbietet. Aber Vorsicht sei geboten, das tasmanische Bier ist doppelt so stark wir das in Österreich! Unterbringungsmöglichkeiten gibt es genug, zum Beispiel gibt es „shared houses“ die von der Universität verwaltet werden (TUU) oder Heimmöglichkeiten in 3 verschiedenen Heimen/Colleges in der nähe des Campus der Universität. Oder man bemüht sich selber ein Zimmer zu finden und wohnt daher zuerst in der Suchzeit in einem billigen Hotel. Das Studienangebot ist groß und lässt keine Wünsche offen: *Faculty of Arts (i.e. Schools of European Languages, History and Classics, Philosophy, Sociology and Social Work) *Faculty of Commerce (i.e. Schools of Economics, Information Systems, Management) *Faculty of Education *Faculty of Health Science (Schools of Medicine, Pharmacy) *Faculty of Law *Faculty of Science and Engineering (i.e. Schools of Agricultural Science (microbiology), Chemistry, Earth Sciences, Geography and Environmental Studies, Psychologie) Ich habe in Hobart Psychologie studiert und habe mir jegliche Kurse aussuchen dürfen die mich nur interessiert haben. Das Minimum der zu absolvierenden Stunden waren 3 Kurse, welche sich aus 2 Stunden Theorie und aus 2 Stunden Praxis zusammensetzten. Die Koordinatorin vor Ort hilft bei Stundenplanzusammenstellung und bei jeglichen persönlichen oder universitären Problemen jederzeit aus. In der ersten Woche finden dann neben unzähligen BBQs auch Orientierungstage statt, die meiner Meinung nach unbedingt besucht werden sollen, da sie einen groben Überblick über den gesamten Uniablauf geben und alles sehr erleichtert. Daher lohnt sich eine frühe Anreise unbedingt um das nicht zu verpassen. Das Wetter ist bei der Ankunft sehr heiß, um die 35 grad Celsius. Danach sinkt die Temperatur aber ständig ab bis zum Juni wo es dann nur mehr Höchstwerte um die 11 Grad gibt und immer der Meereswind geht. Also, warme Pullover auch mitnehmen!!! Die Haus-Isolationen bei den Unterkünften und Colleges sind nicht auf europäischen Stand und daher gibt es selten Orte um sich aufzuwärmen. Der Sandstrand und das Meer liegen nur 10 Minuten zu Fuß von der Universität entfernt und bietet wunderschönes Urlaubsgefühl auch mitten im Semester. Das Wasser ist allerdings leider zu kalt um schwimmen zu gehen. Tasmanien bietet landschaftsmässig ein Weltklasseangebot und das sollte auch genutzt werden. Auch wer vorher kein Outdoorfreak ist, dort wird man zu einem! Im Wald oder auf den Wiesen hüpfen tatsächlich die Kangaroos herum und man kommt in der ersten Zeit gar nicht vom Stauen heraus welch ungewöhnliche Tiere einen so einfach auf seinem Schul/Universitätsweg zu Gesicht kommen. Die Universität bietet viele unzählige Freizeitangebote an, so viele dass man sich gar nicht entscheiden kann, von rafting über bushwalking, surfen, tauchen und rugbee uvm. 2 Minuten von der Uni entfernt ist auch ein Fitness Center situiert, das man ganz billig mit einem Monatsbeitrag besuchen kann. Weiteres bietet die uni auch einen 24 stunden Zugang zu PCs und Internet. Bei Fragen zu einer Lehrveranstaltung kann man ganz ungeniert in die Sprechstunde des Professors gehen und man wird erstaunt sein, diese Sprechstunden sind nicht überfüllt und die Professoren freuen sich wenn man sie fragt und Interesse zeigt. (Das mag alles etwas zynisch klingen aber wenn man jemals das Uni-System in Hobart/Tasmanien erlebt hat und dort studieren durfte dann wird man verwöhnt.) Pro Monat habe ich ~4200 Schilling von meinem JOINT-Study Stipendium erhalten, das hat die Kosten fürs Wohnen abgedeckt, prinzipiell benötigt man bei normalem Lebensstiel nicht mehr Geld als in Österreich, zu bedenken ist aber, dass man für alles, was man ausflugsmässig machen möchte doch immer wieder ein kleineres oder größeres Sümmchen benötigt, also summa summarum: Man kann dort sehr günstig leben, aber man sollte nicht, das ist mein Vorschlag, also so viel unternehmen wie möglich denn das Land hat so viel zu bieten. Alles in allem kann ich nur in höchstem Lob über dieses Semester sprechen und kann nur wärmstens empfehlen es einfach auch auszuprobieren. Niemand wird enttäuscht sein!! Just do it!!! Raphaela Hageneder Wer genauere Informationen bekommen möchte möge mich kontaktieren.
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Gute Gründe für eine Studienplatzbewerbung über unser Sekretariat! | ||||||||||||||||||||||||||
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