Studium in Australien - Studieren in Australien - Institut Ranke-Heinemann
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#### Übersicht ####
Dieser Erfahrungsbericht befasst sich mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen während und vor meinem Auslandssemester in Australien. Meine Wahl fiel auf die Queensland University of Technology in Brisbane, Queensland, Australien. Mein Aufenthalt erstreckte sich von Juli 2009 – Dezember 2009. In Deutschland studiere ich Informatik an der LMU in München.
Ich möchte mich in meinem Bericht voll und ganz auf die Erfahrungen vor Ort konzentrieren und vermeide deshalb ganz bewusst Details zur Bewerbung . Vieleicht dennoch ein paar allgemeine Dinge zur To-Do-Liste vor dem Abflug.
- Es empfiehlt sich die Seiten der QUT (www.qut.com.au) über „zukünftige Studenten“ zu studieren. Dort findet man ähnlich zu den Seiten des Instituts Ranke-Heinemann genaue Guides zu Dingen die vor dem Abflug erledigt sein sollten.
- Ein Punkt der mich vor dem Abflug ein wenig beunruhigt hat, war sicherlich die Unterbringung. Die QUT empfiehlt anfangs ausschließlich eine temporäre Unterkunft (Hotel/Backpacker) zu buchen und empfiehlt entsprechende auch auf deren Website. Auch wenn sich das komisch anhört so ganz ohne Wohnung in einem fremden Land anzukommen ist es eine gute Wahl diesen Weg zu gehen. Warum erkläre ich später.
- Ein wichtiger Punkt sind sicherlich die Bankgeschäfte vor Ort. Dort gibt es meiner Meinung nach nur zwei Auswahlmöglichkeiten: Entweder man eröffnet in Deutschland ein Girokonto bei der Deutschen Bank – dessen Partner in Australien, die Westpac Bank (besitzt die meisten ATMs in Australien), erlaubt es einem Deutsche Bank Kunden an ihren Automaten umsonst vom deutschen Konto abzuheben – oder man richtet sich ein lokales Konto an. Ich hatte mich für eine Deutsche Bank Konto entschieden um mir die Arbeit mit Überweisungen aus Deutschland zu ersparen.
- QUT Abholdienst benachrichtigen. Dieser bietet einen 24/7 Abholservice vom Flughafen zu deiner Unterkunft. Auch dieser lässt sich einfach über die Seiten der QUT reservieren.
- Studentenvisum vorher online beantragen. Dabei kann man sich zusätzlich noch entscheiden ob man vor Ort möchte oder nicht. Ich würde auf jeden Fall das Studentenvisum mit Arbeitsmöglichkeit wählen da man so im Notfall noch arbeiten kann. (www.immi.gov.au)
- Ich empfehle auf jeden Fall schon zur Pre-Orientation-Phase in Brisbane zu sein. Dadurch kann man sich entspannt eine Wohnung suchen bevor die eigentliche Orientation Phase beginnt. Wann was los geht sollte man per Post/E-Mail schon vorher erhalten haben.
- Beim Flug ist Ranke-Heinemann sehr hilfreich. Einfach über das online Formular das gewünschte Abflugdatum eingeben und man erhält eine Auswahl an Angeboten. Einziger Nachteil: Man erhält ausschließlich Angebote vom Reiseanbieter STA Travel. Wenn man mehr Zeit investiert findert man eventuell auf eigene Faust noch günstigere Angebote wobei man bei STA eine Rabatt von 10% erhält.
Mein Flug (Hin und zurück) mit Emirates lag bei 1200,- und ich hatte eine Gepäckbegrenzung von 30Kg. Das war zumindestens beim Hinflug vollkommen ausreichend und mehr als bei einigen anderen Airlines (20-25 Kg).
- Die QUT bietet für internationale Studenten am Anfang des Semesters ein Orientation weekend an. Falls man an diesem teilnehmen möchte sollte dies auch frühzeit gebucht werden. Der Anmeldungstermin wird vorher per Mail bekannt gegeben. Meistens sind die Plätze schon nach einer Stunde vergeben (auch ich war zu spät dran). Auch wenn ich nicht dabei war empfehle ich daran teilzunehmen. Man fährt auf eine Trauminsel, lernt surfen, wandert, fährt Kanu und lernt nebenbei noch neue Leute kennen. Der Preis ist zwar hoch aber in Relation sehr günstig.
#### Ankunft und Orientationphase ####
Die Ankuft nach meinem reibungslosen Flug nach Brisbane verlief ohne Probleme. Der Abholservice war perfekt organisiert und man konnte schon einige Kontakte mit Mitfliegern knüpfen. Jeder wurde an seinem Hotel abgesetzt und konnte sich erstmal akklimatisieren.
In den folgenden Tagen hieß es erstmal die Stadt und Uni zu erkunden und sich an der Uni anmelden. Wichtige erste Schritte werden in der ersten Sitzung „Discover Brisbane“, die in der Pre-Orientation-Phase angeboten wird, detailliert erklärt. Danach hat man außerdem die Möglichkeit mit ins Accomodation office der QUT zu gehen, um sich gleich um eine Unterbringung zu kümmern.
Allgemein empfehle ich an allen Events der Pre-Orientation und der Orientation Phase teilzunehmen. Dabei lernt man am schnellsten und einfachsten neue Leute kennen und erhält außerdem wertvolle Tips.
#### Wohnungssuche und empfehlenswerte Wohngegenden ####
Wie oben erwähnt übernimmt die QUT bei der Wohnungssuche den Großteil der Arbeit, man muss sich eigentlich nur dafür entscheiden welches Objekt einem am Besten gefällt. An der QUT organisiert das accomodation office die Wohnungssuche. Dort kann man in Katalogen und an Stellwänden die verschiedenen Objekte durchschauen und Termine für Besichtigungen reservieren. In der O-Phase gibt es täglich Besichtigungs-Fahrten zu verschiedenen Objekten.
Die meisten Fahrziele sind dabei sogenannte shared houses. Also Häuser die man mit anderen Studenten teilt, d.h. jeder hat zwar sein eigenes Zimmer aber man teilt sich die sanitären Anlagen und die Küche. Meistens sind diese Häuser möbliert und mit Waschmaschine und Internet ausgestattet.
Zum Thema Wohngegenden: Welches Viertel ich empfehle hängt ganz entscheidend von den gewählten Vorlesungen ab. Die QUT hat zwei Hauptcampuse, den Kelvin Grove Campus und den Gardens Point Campus. Es ist schwierig die Räume der Vorlesungen vorher zu erfahren aber meine Erfahrung sagt mir das Geisteswissenschaften in Kelvin Grove und Rechts-, Wirschafts, Naturwissenschaften sowie Informatik in Gardens Point stattfinden. Die Viertel Paddington und Kelvin Grove eignen sich am Besten für Studenten des Kelvin Grove Campus und das Viertel West End für Studenten des Gardens Point Campus. Auf Grund meines Studiengangs habe ich im West End gewohnt und war damit sehr zufrieden.
Preislich liegen diese Viertel in einem Rahmen von ca 140-180 AUD die Woche. Wenn man mehr Ausgeben möchte kann man auch in der City oder in South Bank wohnen aber da findet man sicherlich keine Wohnung unter 220 AUD die Woche. Generell sind Mieten in Brisbane relativ hoch aber verglichen mit Sydney oder Melbourne in vergleichbarer Lage noch billig. Ich habe für meine Wohnung 165 AUD die Woche bezahlt; inklusive Internet und Wasser aber zuzücklich Strom. Die Kaution (engl. Bond) beträgt in der Regel 4 Wochenmieten.
Fortbewegung
Von den genannten Vierteln lässt sich sicherlich viel zu Fuß erreichen, aber es empfiehlt sich auf jeden Fall eine sogenannte GO-Card zu kaufen. Diese kann man z.B im Kiosk auf dem GP Campus erwerben. Sie funktioniert ähnlich einer Pre-Paid Karte am Handy und lässt sich auf allen Verkehrsmitteln der Stadt verwenden (Bus,Bahn,Fähren). Wenn die Karte aufgeladen ist hält man sie beim Betreten des Verkehrsmittels an einen Leser und wiederholt den Vorgang beim Aussteigen (Achtung nicht vergessen! Das kostet mehr). Eine Fahrt kosten damit meistens nicht mehr als einen Dollar.
Taxifahrten sind billiger als in Deutschland und vor allem nach dem Weggehen zu empfehlen. Im großen Bar und Disco Viertel, dem Valley, stehen immer genügend Taxen zur Verfügung (ca. 10-15AUD zum West End). Möchte man zum Flughafen empfiehlt es sich, das einzige private Shuttle Bus Unternehmen zu kontaktieren (Coachtrans: www.coachtrans.com.au Single 14AUD).
Für Fahrräder ist Brisbane gut geeignet. Wenn man nur sehr wenig Geld ausgeben möchte gibt es im Internet eine Art Flohmarkt für alles Mögliche (www.gumtree.com.au), auch Fahrräder.
#### Leben und Studieren vor Ort ####
Das Leben und Studieren ist sicherlich wesentlich entspannter als in Deutschland. Da man relativ nah am Campus leben kann ist man schnell zu Fuss in der Uni und muss sich nicht mit langen Zugfahrten quälen. Die Lebenserhaltungskosten sind mit Deutschland vergleichbar (ca. 1300 AUD im Monat inkl Miete). So gibt es im Supermarkt Dinge die teurer sind als in Deutschland (Bier, Wein, Alkohol, Milchprodukte) und Sachen die billiger sind (Gemüse, Obst). Ich war zu Fuss in 5 Minuten beim Supermarkt und in 25 Minuten an der Uni.
Eine Umstellung sind sicherlich der Linksverkehr und das Trinkverbot in der Öffentlichkeit. Positiv ist die Sicherheit und Sauberkeit in Brisbane. Außerdem gibt es genug Grünanlagen zum entspannen bei gutem Wetter, z.B der Botanische Garten direkt neben dem Gardens Point Campus. Auch wenn Brisbane nicht direkt an der Küste liegt hat man die Möglichkeit in South Bank am künstlichen Strand zu liegen und zu entspannen. Toll ist auch die Nähe zu den Traumküsten Sunshine Coast (im Norden) und Gold Coast (im Süden).
Erwähnenswert ist leider noch das Internetangebot. Vor allem in Australien merkt man das Deutschland in Sachen Internet sehr gut ausgerüstet ist. Insbesondere das Download-Limit war mir ein Dorn im Auge. In unserem Haus standen jedem Bewohner nur 4GB im Monat zur Verfügung was bei unserem heutigen Surfverhalten nicht gerade viel ist. Auch die Geschwindigkeiten sind langsamer als in Deutschland, selbst an der Uni. Auch hier ist die Datenmenge begrenzt auf 1100 Mb im Monat.
#### Kulturelle Unterschiede/Besonderheiten ####
Abgesehen vom Trinkverbot und dem Linksverkehr ist sicherlich der Lifestyle der Australier eine Umstellung. Vor allem in Brisbane erkennt man das der „laid-back“ Lifestyle das Markenzeichen der Australier ist. Man kann sich gleich daran gewöhnen als jede zweite Antwort ein „no worries“ zu erhalten. Außerdem sollte man beim aussteigen aus dem Bus nicht vergessen dem Fahrer für die Fahrt zu danken. Der relaxte Umgang ist auch im Unileben bemerkbar. Dozenten oder Professoren lassen sich gerne mal mit Vornamen ansprechen und bei Sprechstunden wird auch gerne mal über ein Rugbyspiel geredet; an einer deutschen Uni unmöglich.
#### Ausstattung und Lage der Universität ####
Im Vergleich mit meiner Heimatuniversität hat die QUT eine großen Vorsprung. Man merkt das australische Universitäten ganz andere finanzielle Möglichkeiten haben. Beide Campuse sind top gepflegt und architektonisch schön anzusehen. Die Hörsähle sind funktionstüchtig und technisch gut ausgerüstet. Das große Biblioteksgebäude bietet einen riesigen Computerlab (24/7) der teilweise ein wenig an die Räumlichkeiten von Google erinnert. Der Service und das Online Angebot sind sehr qualitativ und erleichtern das Uni-Leben ungemein. So werden alle Vorlesungen über ein Online-System verwaltet und nicht getrennt auf mehreren Seiten. Jede Vorlesung wird aufgenommen und kann später im Internet nochmal angehört werden.
Es gibt allerdings doch ein paar Dinge die man bemängeln kann. Dazu gehört sicherlich die Druckquota die meiner Meinung nach sehr teuer ist. Für eine Kopie zahlt man ca 0,15 AUD und das kann sehr schnell sehr teuer werden. Allerdings ist das System auch hier wieder sehr komfortabel da man sein Kopiergeld direkt auf seinen Studentenausweis laden kann.
Was mich wirklich überrascht hat ist die Tatsache das die QUT die Mittel hat Werbungen im öffentlichen Fernsehen zu schalten. Und diese sind nicht nur kurz und rein informativ sondern relativ lange und qualitativ hochwertig. Auch die anderen Universität in Brisbane (UQ und Griffith) machen auf diese Weise Werbung.
#### Akademische Angebot ####
Ich befand mich während meines Auslandsemesters im 9. Semester meines Studiengangs d.h ich befand mich schon länger im Hauptstudium. Deshalb hab ich mich dazu entschieden in Brisbane im Hauptfach ausschließlich Master also Post-Graduate Vorlesungen zu belegen. Insgesamt ist das Niveau sicherlich trotzdem geringer als in Deutschland allerdings hatte ich immer etwas zu tun.
- Enterprise Software Architekture: Für mich die interessanteste Vorlesung, vor allem deshalb weil es sich um eine Advanced Unit gehandelt hat und viel über eine sehr aktuelle Technologie gesprochen wurde: Web Services. Ein für Informatik sehr guter Dozent der den Stoff mit Hilfe von Beispielen sehr gut erklären konnte. Es gab zwei Arbeiten, eine Einzelarbeit nach ca. 6 Wochen und eine Gruppenarbeit kurz vor Schluss des Semesters. Ich hatte den Vorteil das ein paar Freunde mit mir in diesem Kurs waren und wir somit sehr gut zusammen arbeiten konnten. Abgeschlossen wurde der Kurs mit einer Klausur.
- Networks: Eine Basic Unit die ich eigentlich hauptsächlich nur deshalb belegt habe weil ich mir erhoffe diese in Deutschland verwenden zu können. Sehr quantitative Vorlesungen über alles was Netzwerke betrifft ob Hardware, Software, Design, Management, kabel oder kabellos. Als Master-Student musste man eine große Arbeit schreiben die 50% des Kurses ausgemacht hat. Hier gab es zwei Klausuren eine nach ca 6 Wochen und eine am Ende.
- Interaction Design: Interessante aber teilweise auch sehr trockene Basic Unit. Bespricht alles was man über Human Computer Interaction wissen sollte. Die Dozentin war sehr nett und freundlich und hat den Stoff mit Begeisterung vermittelt. Drei Arbeiten, eine Einzeln und zwei als Gruppenarbeit. Bei der Einzelarbeit sollte eine ethnographic study durchgeführt werden, was sehr interessant war. Auch hier eine abschließende Klausur.
- Australian Culture and Society for International Students: Die einzige nicht Studiengang bezogene Vorlesung. Bevor ich abgereist bin habe ich gemischte Erfahrungen über diese Vorlesungen gehört und war mir nicht sicher ob ich sie wählen soll. Ich habe sie am Ende eigentlich hauptsächlich deswegen gewählt weil sie die Möglichkeit bietet, eine Präsentation auf Englisch zu halten, was in meinen restlichen Vorlesungen nicht der Fall war. Neben der Präsentation musste man ein Essay über eines der Vorlesungsthemen verfassen und am Ende gab es eine Abschlussklausur. Themen der Vorlesungen waren z.B australisches Strandleben, Geschichte des Australischen Tourimus, Indegenous Australia oder australische Städte. Der Dozent war gut aber man hat gemerkt das er die Vorlesung schon etwa 40 mal gehalten hat.
Insgesamt habe ich die australische Art des Studierens genossen. In Deutschland muss ich mich während des Semesters kaum mit der Uni beschäftigen und kann am Ende für die Abschlussklausuren lernen. In Brisbane war ich immer nah am Uni-Leben da ich alle 2 Wochen eine Arbeit abgeben und so immer auf dem neuesten Stand sein musste.
#### Must Sees/Dos in Brisbane ####
Neben den städtischen Sehenswürdigkeiten die man jedem Reiseführer entnehmen kann empfehle ich vor allem noch Mt Coota im Westen der Stadt. Der mit dem Bus erreichbare Aussichtspunkt ermöglicht einen schönen Ausblick auf die Stadt und den Fluss sowie die Küste im Hintergrund ansonsten bietet die Seite www.ourbrisbane.com.au genügend Information für Tagestrips in die Umgebung.
Es gibt sicherlich einige Veranstaltungen die man nicht verpassen sollte. Dazu gehört vor allem das Brisbane River Festival (September) und der Ekka Race Day (August).
Das Brisbane River Festival bietet auf einigen Brücken und in Flussnähe große Märkte und Bühnen sowie Aufführungen und Entertainment. Abgeschlossen wird das Festival durch ein sehr spektakuläres Feuerwerk sowie einem Jetgeschwaderüberflug.
Der Ekka Race Day ist ein Tag an der Pferderennbahn von Brisbane. Hier trifft sich dann die ganze Jugend von Brisbane um in Abendgarderobe zu feiern und ein wenig auf Pferde zu wetten.
Die Australier sind generell ein sehr sportbegeistertes Volk was man auch in Brisbane erleben kann. Ich habe neben einem Fussball Match auch ein Spiel im Australian Rules Football gesehen. Eine Art Rugby auf einem ovalen Feld mit 3 Toren auf jeder Seite. Ob man nun ein Sportereignis verfolgen möchte sollte jedem selbst überlassen sein.
#### empfehlenswerte Uniaktivitäten / Clubs ####
Neben den Aktivitäten der Orientation Phase und dem Orienation Weekend organisieren der East/West Club und das International Office der QUT laufend Events und Trips. So gibt es die Möglichkeit an einem Whale Watching Trip teilzunehmen oder zusammen zum bowlen zu gehen.
Außerdem gibt es an der Uni zahlreiche Clubs und Sportclubs. Die meisten großen Sportarten sind vertreten. Interessant ist vor allem der QUT Sailing Club der meisten günstige Trips zu nahen Inseln organisiert (auch für nicht Segler geeignet). Einen Club den ich noch erwähnen möchte ist der NorSK Club. Der von Norwegern gegründete Club ist für jedermann zugänglich und organisiert die wohl berüchtigsten Parties der Uni. Auf jeden Fall mal informieren, es lohnt sich!
Natürlich bietet die QUT noch ein Fitness Studio an. Der Semester Beitrag ist 220 AUD. Ich hab mir damals nur eine 10er Karte für 80 AUD geholt die allerdings das Schwimmbad und die Squash Courts ausschließt.
#### Zusammenfassung ####
Ich kann jedem der vor der Entscheidung steht in Ausland zu gehen kann klar sagen: „Zögert nicht sondern steigt in den Flieger!“. Für mich war dieses halbe Jahr die Erfahrung meines Lebens. Während man am Anfang doch mit einem flauen Gefühl in den Flieger steigt und sich nicht sicher ist was auf einen zukommt kann man nach diesen viel zu schnell vergangenen Monaten doch sagen: „Besser hätte es nicht sein können“. Es ist nicht nur das schöne Wetter oder der entspannte Lifestyle sondern auch das man Freunde fürs Leben kennen lernt, an einer coolen Uni studiert und einem immer unter die Arme gegriffen wird. Vom Reisen danach brauch ich gar nicht erst zu sprechen. Ich kann jedem vor allem Brisbane empfehlen und dafür gibt es auch zwei einfache Gründe: Brisbane ist im Vergleich zu Melbourne und Sydney die einzige Stadt in der Wohnen in Innenstadtnähe erschwinglich ist und das milde Wetter von Brisbane ist einfach unschlagbar!

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